Heizung

  • Heizungspumpe tauschen: Die Umwälzpumpe läuft im Schnitt ca. 200 Tage pro Jahr 24h.
    Eine alte Pumpe verbraucht so ca. 200 x 24h x 90W=432kWh und entspricht ca 110€
    Eine moderne Hocheffizienzpumpe hat z.B. 17W und kostet somit nur ca. 20€
    Die neue Pumpe hat sich somit in 1-2Jahren selbst bezahlt
  • Statt Nachtabsenkung Heizung komplett abschalten. Die meisten Gebäude kühlen im allgemeinen nicht so schnell aus.
    Vorteil: kein Brennstoffverbrauch und kein Stromverbrauch (Pumpe) in dieser Zeit
  • Ganz wichtig: Heizungsregelung richtig einstellen.
    Die meisten Regelungen stehen auf irgendeiner Voreinstellung die ab Werk konfiguriert ist.
    Da sich aber jedes Gebäude anders verhält muß auch die Regelung entsprechend angepasst werden.
    Hier gibt es Parameter wie Heizkurve, Heizgrenztemperatur, Hysterese…
    Wer sich ein wenig in die Betriebsanleitung kniet kann das leicht selbst einstellen.
    Das ganze sollte immer in kleinen Schritten erfolgen und anschließend kontrolliert werden.
    Es ist auch selten mit einem mal erledigt und kann sich auch mal über den ganzen Winter hinziehen, bis das Optimum erreicht ist.
    Aber es lohnt sich. Hier kann man oft 20% Heizenergie und mehr sparen.
  • Falls man noch eine recht alte Heizung hat lohnt sich die Anschaffung einer modernen Regelung, da viele ältere Heizungen z.B. nur ein Thermostat für den Kessel haben und unabhängig von der Außentemperatur heizen.‘
    Ich habe schon mehrfach eine frei programmierbare Regelung nachgerüstet und bisher im besten Fall über 50% eingespart
    Diese Investition von ca. 1000-2000€ inkl. Einbau macht sich schon nach 1-2 Jahren bezahlt.
    Es muß nicht gleich eine komplett neue Heizung sein, denn bis sich die Investition von 10000-20000€ rechnet müssen sie ganz schön alt werden. Und ob sie sich rechnet hängt auch von ihrem Installateur ab. Denn die modernste Heizung spart nicht viel, wenn sie falsch eingestellt ist.
  • Programmierbare Raumthermostate nachrüsten. So haben sie es z.B. im Bad morgens und abends automatisch warm und verschwenden tagsüber keine Energie
  • Raumtemperatur senken: nur 1-2Grad kühler spüren sie kaum, aber der Energieverbrauch sinkt um ca 2-6%
  • Heizkörper regelmäßig entstauben und nicht verdecken (z.B. durch Vorhänge)
  • Zirkulationsleitung für Warmwasser ausschalten oder z.B. mit einem Funkschalter nachrüsten. Beim Drücken des Taster wird das Wasser für ein paar Minuten umgewälzt und steht an der Zapfstelle zur Verfügung, danach wird die Zirkulation wieder abgeschaltet.
  • Stoßlüften statt Dauerlüften auf Kippstellung. Durch das Dauerlüften funktionieren die Thermostate nicht richtig und die Wände kühlen stärker aus, was wiederum das Schimmelrisiko steigen läßt
  • Brennraum der Öl- oder Gasheizung regelmäßig reinigen. Durch Rußablagerungen wird die Wärmeübertragung schlechter und es geht mehr Energie über den Schornstein verloren. Das kann man auch durchaus selber machen. Meistens werden zur Heizung sogar die passenden Stahlbürsten mitgeliefert, damit man auch in die Abgaszüge richtig reinkommt.
    Mindestens zweimal pro Jahr würde ich empfehlen, aber in jedem Fall vor der Heizperiode
  • Das mit dem Heizkörper reinigen gilt auch für Nachtspeicherheizungen
    Innen kann es nach ein paar Jahren schnell so aussehen:

Nachtspeicher

Da funktioniert natürlich der Lüfter nicht mehr richtig und die Brandgefahr steigt auch.

Aber Vorsicht. Das ist nichts für Selbermacher, da selbst bei ausgeschalteten Sicherungen noch eine lebensgefährliche Steuerspannung anliegen kann. Also bitte den Elektriker um Hilfe bitten.
Der kann sich dann auch die Einstellungen der Laderegelung anschauen und die Funktion der Thermostate und Heizstäbe prüfen.

  • Rollläden nachts ganz schließen, das isoliert zusätzlich und tagsüber ganz öffnen, dadurch kann die Sonne mitheizen

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